Naan-Brot – so flexibel einsetzbar

Als ich in Wales studiert habe, bin ich das allererste Mal mit Naan-Brot in Berührung gekommen. Seitdem ich liebe ich dieses fluffige leckere Brot. Es passt dabei nicht nur zu indischen oder meinetwegen orientalischen Gerichten, es passt auch super zu jeder Herbstsuppe. Bei uns gibt es immer mal wieder Curry und dazu passt Naan-Brot natürlich hervorragend. Es ist ja quasi dafür gemacht. Unsere Currys sind immer solche, die sich an den indischen orientieren, nicht an den thailändischen. Dabei kann es mal ein Chicken Korma oder auch mal ein klassisches Chicken Tikka Masala sein – manchmal ist es auch einfach eins a la Haferhexe.

Wie sieht es bei euch aus? Mögt ihr lieber die thailändischen oder die indischen Currys? Oder einfach beide? Sind ja auch alle superlecker. Esst ihr lieber Reis oder Brot dazu? Wie gesagt: Dieses Brot passt sogar zur herbstlichen Suppe oder einem deftigen Eintopf.

Naan Brot

Ihr benötigt

  • 850 g Mehl
  • 250 ml Milch
  • 3 EL Sonnenblumöl
  • 1 Würfel Hefe
  • 300 g Joghurt
  • 2 EL Zucker
  • 1/2 TL Salz

Los geht’s

  1. Erhitzt die MIlch etwas – aber lasst sie nicht kochen. Gießt die MIlch in eine Schüssel und bröselt die Hefe hinein, gebt den Zucker dazu, rührt alles gut durch und gebt 250 Gramm des Mehls drauf. Nicht mehr umrühren und das Ganze für circa 15 Minuten stehen lassen.
  2. Nach der ersten Gehzeit, gebt ihr das restliche Mehl und die anderen Zutaten dazu und knetet alles zu einem geschmeidigen Teig. Wie immer: Hefeteige müssen lang geknetet werden – mindestens fünf Minuten.
  3. Danach deckt ihr die Schüssel mit einem Handtuch ab und lasst den Teig für eine gute Stunde an einem warmen Ort gehen.
  4. Nach der Stunde knetet ihr den Teig noch einmal durch und teilt ihn dann in acht gleichgroße Teile. Wenn ihr kleinere Naan-Brote möchtet, können die Stücke natürlich kleiner und dementsprechend mehr sein.
  5. Nehmt euch so viele Teigstücke, wie ihr benötigt. Die restlichen könnt ihr einzeln einfrieren. So habt ihr immer einen Naan-Brot-Vorrat.
  6. Nun rollt jede Teigkugeln fünf Millimeter dick aus.
  7. Erhitzt eine Pfanne und „backt“ jedes Brot solange in der Pfanne, bis es große Blasen bekommt. Dann dreht ihr es um und backt es noch einmal für zwei bis drei Minuten von der anderen Seite.

Serviert die Brote am Besten lauwarm. Sie kühlen tatsächlich nicht so schnell aus, sodass ihr in Ruhe noch die Suppe o. Ä. in die Teller füllen könnt. Die Naan-Brote sind eine leckere Alternative zu Baguette oder Ciabatta.

Guten Appetit

Eure

Haferhexe

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24 Kommentare zu „Naan-Brot – so flexibel einsetzbar

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  1. Wie cool ist das denn? Das Naan Brot ist bei mir total in Vergessenheit geraten. Ich habe es früher so gerne gegessen. Damals ist eine Famile aus dem Kosovo ins Dorf gezogen und wir haben mit den Kindern oft gespielt. Die Mutter hat so oft Naan Brot gebacken und alle damit versorgt! Danke für das Rezept und die Erinnerung 🙂

    Liebe Grüße
    Nadine von tantedine.de

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  2. Werde es die nächsten Tage sofort mal probieren, ich liebe eigentlich jegliche Arten von Curry! Vielen Dank für diesen hervorragenden Tipp!
    liebe Grüße
    Alex

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  3. Ich finde das Brot auch total lecker! Aber habe es bis jetzt wirklich nur zu indischem Essen gegessen. Gute Idee gerade jetzt im Herbst auch mal Naan Brot zu Suppen zu essen!
    Liebe Grüße
    Sandra

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  4. Liebe Haferhexe,
    Ich liebe Naan-Brot – am liebsten mit Kräuterbutter! Ich weiß, ich bin viel zu europäisch! Es ist so lecker und fluffig und brät in der Pfanne total schnell fertig!
    Viele Grüße,
    Izabella

    Gefällt 1 Person

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