[Rezension] FoodFiction: 42 fantastische Rezepte für Filmfreaks

Wisst ihr, irgendwann kommen Paare ja an den Punkt, an dem sie beschließen, sich nichts mehr zu schenken: ob zu Weihnachten, zum Geburtstag oder zum Jahrestag. Nun, was soll ich sagen, wie gehören nicht dazu. Und jedes Mal aufs Neue überlegen wir, was man dem anderen schenken kann. Dieses Jahr zu Weihnachten wusste ich das ein oder andere Geschenk, aber mit dem Kochbuch „FoodFiction: 42 fantastische Rezepte für Filmfreaks“ von Thibaud Vollanova und Maxime Léonard, erschienen im CHRISTIAN-Verlag, habe ich nicht gerechnet. Es ist einfach ein tolles Kochbuch, mit ein bis zwei kleinen Punkten, die mir nicht gefallen, aber ansonsten. EIn Rezept wird es nächste Woche geben.

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Erster Eindruck und Gestaltung

Schon der Titel lässt Film- und Serienfans in doppelter Weise aufhorchen: der Name ganz klar, aber auch die Anzahl der Rezepte – 42. Wie sollte es auch anders sein? Ist 42 doch die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens. Das Buch ist ungefähr A4 groß und relativ schwer. Es wirkt gut verarbeitet, das Papier hat eine angenehme Dicke. Die BIlder sind sehr ansprechend, kommen in der Regel ohne großen SchnickSchnack und passen dank der Hintergründe und dezent eingesetzten Requisiten zur jeweiligen Kategorie. Doch selbst die Schrift passt zu den Kategorien, die ersten Buchstaben der Rezeptnamen sind passend gestaltet genau wie die Aufzählungszeichen. Die Gestaltung ist sehr detailverliebt und dadurch sehr schön.

Aufbau

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Ansprechend sind auch die Texte. Los geht es mit drei Vorwörtern, das erste vm Hauptautor selbst, nach eigenen Aussagen Geek und Feinschmecker. Danach folgt das Inhaltsverzeichnis, das die Gerichte aus 15 (!) Werken in fünf Kategorien einteilt. Wir finden hier Speisen aus Star Wars, Zurück in die Zukunft, Doctor Who, Der Herr der Ringe, Harry Potter, Conan, One Piece, Dracula oder Superman. Die Kategorien heißen demnach:

  • Science-Fiction
  • Fantasy
  • Mangas
  • Fantasy-Horror
  • Comics

Es ist also wirklich für fast jeden etwas dabei und eine Homage an jeden einzelnen dieser Filme. Die Gerichte an sich, die Gestaltung und die Extras ergeben zusammen ein tolles Gesamtpaket. Extras? Ja, es geht damit los, dass nach dem Inhaltsverzeichnis, das übersichtlicher und liebevoller nicht gestaltet sein könnte, eine Auflistung der wichtigsten Hilfsmittel folgt. Jede Kategorie wird mit einem Glossar oder Tipps geschlossen.

Inhalt

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In diesen werden nicht nur die wichtigsten Techniken erklärt, die zuvor angewendet werden müssen, sondern es gibt auch einen Saisonkalender (bei den Comics) oder eine Liste mit Gemüsesorten und wie diese zueinander passen (Mangas). Die Zubereitung der einzelnen Gerichte ist einfach beschrieben, die Zutaten sind gut aufgelistet und jedesmal ist ein Schwierigkeitsgrad angegeben, sodass jeder selbst einschätzen kann, ob er sich zutraut etwas zu kochen oder nicht. Die Zutaten sind in der Regel nicht zu außergewöhnlich und einfach zu bekommen, allerdings gibt es Ausnahmen: So benötigt man für eine Süßspeise zum Anrichten Knochenscheiben, für ein anderes Nieren und für das nächste Blut. Wer das mag, ok. Von mir gibt es dafür einen Punkt Abzug, da nicht immer Alternativen angegeben sind. Das ist schade, aber hey, es bleiben immer noch über 30 andere Gerichte.

Fazit

Bei „Food Fiction: 42 fantastische Rezepte für Filmfreaks“ handelt es sich, wie es der Titel schon sagt um ein Kochbuch für Filmfans. Es fehlen die Kategorie Romanzen oder Komödien, denn wer möchte nicht mal die schlüpfrigen Scheißerchen aus Pretty Woman nachkochen ;), aber jeder Geek sollte es zuhause haben, Es ist so schön gestaltet und toll getextet, dass es sich auch lohnt, einfach nur mal durchzublättern und zu schmökern. Dank zahlreicher Tipps, verschiedenen Glossars und nicht zuletzt den angegebenen Schwierigkeitsgraden, ist es ein Kochbuch, das einfach viel Spaß macht. Trotz der erwähnten kleinen Abzüge spreche ich eine absolute Kaufempfehlung aus.

Food Fiction

In der nächsten Woche werde ich euch ein Rezept aus diesem Buch zeigen und es kommt aus einem Film, den wirklich jeder kennt. Lasst euch überraschen.

Bis dahin wünsche ich euch eine tolle Woche.

Viel Spaß beim Schmökern.

Eure

Haferhexe

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4 Kommentare zu „[Rezension] FoodFiction: 42 fantastische Rezepte für Filmfreaks

Gib deinen ab

  1. Hallo, das Kochbuch hört sich sehr interessant an. Ich wusste gar nicht, dass es ein Kochbuch mit Filmrezepten gibt. Aber na ja… was gibt es in unserer heutigen Zeit nicht. Es hört sich echt gut an und die Gestaltung finde ich auch sehr schön. Nur das mit den Desserts… Knochen als Deko find ich ja noch ok… aber Blut und Nieren im Rezept. Für Leute dies mögen ist es bestimmt lecker. Aber ich persönlich mag keine Innereien und Blut.
    Liebe Grüße
    Jasmin

    Gefällt 1 Person

      1. Ja, da hast du recht. So gesehen gibt es in jedem Kochbuch irgendwelche Rezepte die einem nicht so zusagen… das müssen nicht mal Rezepte mit Nieren und Blut sein. In diesem Fall sind die Rezepte zwar sehr spezielle, aber das muss ja nicht heißen, dass sie nicht auch schmecken könnten 😉

        Gefällt 1 Person

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