[Rezension] „Outlander Kitchen“ – und ein Rezept für Ingwerplätzchen

Ihr lieben Leser meines Blogs und die lieben Menschen, die mich sonst kennen, wissen, dass ich ein großer Fan der Outlander-Reihe (Highland Saga) bin. Natürlich besitze ich auch das, vor ein paar Wochen erschienende Kochbuch zur Serie. Allerdings gibt es das im Moment nur auf Englisch, eine Übersetzung soll nächsten Sommer erscheinen. Diese Rezension bezieht sich also auf diese Version und wird wesentlich ausführlicher sobald ich die deutsche in den Händen halte. Doch einen ersten kurzen Eindruck wollte ich mit euch teilen.

ingwerkekse_outlander

Von einem Fan für Fans

Theresa Carle-Sanders ist selbst ein große Liebhaberin der Buchreihe und auch der Serie und hat bereits vor Serienbeginn auf ihrem Blog viele Outlander inspirierte Rezepte veröffentlicht. Nun, sollte daraus ein Buch werden – und dieses ist ihr wirklich toll gelungen. Es enthält sogar ein Vorwort von Diana Gabaldon selbst, gefolgt von einer liebevollen Einleitung.

Erster Eindruck und Struktur

Das Cover ist schön gestaltet und passt perfekt in die Outlander-Welt. In 17 Kapiteln kann der Leser in die kulinatische Welt der Highland-Saga eintauchen. Ob Schottland, Frankreich, Übersee oder inspiriert vom Set der Serie – von Frühstück bis zum Desert – alles steht im Zeichen von Jamie und Claire Fraser und ihrer Lieben. Die Kapitel teilen sich wie folgt auf:

  1. Basic Recipes
  2. Breakfast
  3. Soups
  4. Appetizers
  5. Beef
  6. Poultry
  7. Pork
  8. Lamb
  9. Game
  10. Fish and Seafood
  11. Vegetarian
  12. Pizza and Pasta (Ja, das auch passt)
  13. Side dishes
  14. Breads and baking
  15. Sweets and desserts
  16. Drinks and cocktails
  17. Preserves and Condiments

Die Fotos folgen dem gleichen Stil wie im Blog: einfach, aber sehr appetitlich. Ein Ansatz, den ich selbst auch super finde. Natürlich besteht für Köche, die dem Englischen nicht so mächtig sind, eine Schwierigkeit – nicht nur beim Übersetzen, sondern auch beim Umrechnen. Diese sollten wirklich lieber auf die deutsche Übersetzung warten. Wenn diese dann genau die Liebe und Leidenschaft, nicht nur für die Geschichte von Jamie und Claire, sondern auch fürs Kochen und für gute Lebensmittel, vermittelt wie das englische Original kann in deutschen Outlander-Fan-Küchen losgekocht werden.

ingwerkekse_outlander_1

Aus Ginger-Nut Biscuits werden Ingwerplätzchen

Vielleicht versteckte sich genau da bei der Umrechnung und Übersetzung auch bei mir der Fehlerteufel, sodass aus den angedachten Ginger-But Biscuits Ingwerplätzchen wurden – nicht weniger lecker, aber eben anders. Vielleicht war es aber auch einfach nur das Backpulver, das ich vergessen hatte. ) Das Rezept, das ich nun mit euch teile, ist mein eigenes, wer das Original möchte, muss sich das Buch kaufen 😉

Ihr benötigt

  • 235 g weiche Butter
  • 200 g brauner Zucker
  • 75 g Honig
  • 300 g Mehl
  • 2 Eier
  • 7 TL Ingwer
  • 3 TL Zimt
  • eine Prise Salz
  • 100 g Zucker

Los geht’s

Heizt den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vor.

Schlagt die weiche Butter mit dem brauen Zucker schaumig und schlagt nach und nach den Honig sowie die Eier hinzu. Vermischt das Mehl, die Gewürze und das Salz und vermischt es schnell mit den feuchten Zutaten.

Formt aus dem Teig Tischtennisball große Kugeln, wälzt sie in den 100 Gramm (normalen) Zucker und legt sie mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Backt die Kekse für circa zehn bis zwölf Minuten. Lasst sie dann noch ein paar Minuten auf dem Backblech liegen bevor ihr sie zum finalen Abkühlen auf ein Rost legt. Die Ingwerplätzchen halten sich in Keksdosen bis Weihnachten.

ingwerkekse_outlander_3

Trotz vergessenen Backpulver – oder gerade deswegen, denn so haben sie einen Haferhexen-Touch – sind die Kekse wirklich sehr lecker und passen perfekt zum Adventskaffee.

Guten Appetit!

Eure

Haferhexe

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