Deutschlands größtes Foodfestival und: Türkisches Fladenbrot

Am Wochenende fand hier in Düsseldorf die „eat & STYLE“ statt und leider habe ich erst zu spät davon erfahren, sodass ich mich gar nicht erst um eine Akkreditierung bemühte. Nichtsdestotrotz, beschlossen der Mann und ich, uns Tickets zu kaufen und den Sonntag für einen Besuch zu nutzen. Im Vorfeld konnte ich mich nicht entscheiden, welche der vielen Workshops ich besuchen wollte und entschied mich dann wenigsten für einen: Frühstücksbrötchen und Fruchtaufstrich mit Véronique Witzigmann und Ronny Loll. Es war eine sehr kurzweilige Veranstaltung, bei der ich tatsächlich noch das ein oder andere über den Hefeteig lernen konnte. Dass man zuviel Hefe benutzen kann, war mir bewusst, weil mir das schon mal passiert ist und das Gebäck dann sehr hefig schmeckte, aber dass es auch richtig Auswirkungen auf den Teig und dessen Beschaffenheit hat, war mir so nicht bewusst. Oder dass es für den Hefeteig sogar viel besser ist, ihn über Nacht im Kühlschrank gehen zu lassen.

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Ihr werdet hier jedenfalls demnächst Brötchen, auf dem Blog finden, die ihr am Tag zuvor zubereiten könnt. Ich muss mir nur noch etwas leckeres für euch überlegen.

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Nach dem Workshop, der schon ziemlich früh losging, startete das Schlendern für uns. Was soll ich sagen? Wir haben viele spannende Produkte kennengelernt, einiges durfte auch in unseren Korb. Leider gab es auch Stände, an denen die „besser gekleideten, älteren Herren und Damen“ besser und zuvorkommender bedient wurden. Das ist schade. Ich habe mir die Unternehmen gemerkt. 😉 Andere waren dafür umso freundlicher und so gingen wir mit allerlei leckeren Sachen nach Hause: neuem Cider, leckerem Wein, Whisky, Zwiebelconfit, Ketchup, ungarischer Wurst, Lakritz, Likör und vielem mehr. An all diesen Ständen waren die Menschen wirklich sehr freundlich. Und als wir dann in der Bahn saßen und rekapitulierten, was wir tolles mit den Sachen anfangen – stellten wir fest, dass die meisten Sachen am besten ganz einfach zu Brot passen würden. Wie gut, dass wir noch etwas Fladenbrot eingefroren haben, das diese Woche dann zum Einsatz kommen wird. Ihr wollt wissen, wie das geht? Kein Problem.

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Ihr benötigt

  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 500 g Mehl
  • 260 ml lauwarmes Wasser
  • 100 ml Milch
  • 2 TL Öl
  • 1 TL Salz

Zum Bestreichen

  • 1 Ei
  • 2 EL Olivenöl
  • Sesamsamen

Los geht’s

Verrührt als erstes die Hefe mit fünf bis sechs Esslöffeln von dem Wasser und einem Teelöffel Zucker. Wenn sich die Hefe in dem Wasser aufgelöst hat, streut etwa zwei Esslöffel von dem Mehl darüber. Lasst es für 15 Minuten stehen.

Gebt das restliche Mehl, das Salz, das Backpuvler, Wasser, Milch und Öl in eine große Schüssel und gießt die Hefe dazu. Verrührt alles und dann knetet ordentlich. Wie immer, wenn ihr keine Küchenmaschine hab, muss Körperkraft her. Knetet den Teig für gut fünf Minuten. Dann deckt ihn ab und lasst ihne für eine Stunde gehen.

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Heizt den Backofen auf 230 Grad Ober-/Unterhitze vor. Stellt auf den Boden es Backofens eine feuerfeste Form mit Wasser. Belegt ein Blech mir Backpapier. Knetet den Teig noch einmal gut durch und teilt ihn zwei Teile. Formt runde Laibe und stecht mit den Fingern die typischen Löcher hinein. Legt sie mit genug Abstand auf das Blech und lasst sie noch einmal eine halbe Stunde gehen.

Verquirlt das Ei mit dem Olivenöl, bestreicht die Brote damit und bestreut sie mit dem Sesam. Nun backt sie für circa 20 Minuten auf der mittleren Schiene.

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Wenn ihr sie sehr weich mögt, lasst sie für fünf Minuten abkühlen und deckt sie dann mit einem Trockentuch ab. Lasst sie darunter auskühlen. Nun sind sie schön fluffig. Ihr könnt sie natürlich uch einfrieren für später.

Guten Appetit!

Eure

Haferhexe

 

 

 

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4 Kommentare zu „Deutschlands größtes Foodfestival und: Türkisches Fladenbrot

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