Cashew-Schokoladencreme

Schon seit längerem wollte ich eine Creme aus Cashews erstellen – ähnlich der Erdnusscreme. Die Cashews hatte ich auch tatsächlich eine Weile zuhause, plötzlich fand ich die Idee einer „reinen“ Cashewcreme aber ziemlich langweilig. Also musste das Rezept zusammen mit den Kernen wieder im Schrank verschwinden. Bis ich vor kurzem dann doch wieder Lust darauf hatte – die neue, tolle, zündende Idee fehlte mir zwar immer noch, aber ich finde die langweilige Version kann sich durch aus sehen lassen. Und sie schmeckt auch wirklich ganz köstlich. Nicht so süß, wie der italienische große Bruder aus Haselnüssen, aber Zucker könnt ihr natürlich noch hinzufügen. Probiert es einfach mal aus.

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Ihr benötigt

  • 200 g Cashewkerne
  • 3 EL Rapsöl
  • 15 g Butter
  • 80 g Vollmilchschokolade
  • 50 g Zartbitterschokolade

Los gehts

Vorne weg: Ihr könnt die Menge der Schokolade natürlich verändern. Entscheidet, ob ihr eure Creme süß oder eher etwas bittere und schokoladiger mögt. Nehmt nur Zartbitterschokolade und etwas Zucker oder nur Vollmilch. Ganz wie ihr mögt. Probiert euch aus. Solange ihr nicht anfangt viel zu viel zu nehmen, kann nicht allzu viel passieren.

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Also: Als allererstes püriert ihr die Cashews, bis sie cremig werden, Wenn ihr sie nur lange genug püriert, tritt ab einem bestimmten Zeitpunkt Öl aus. Ihr braucht dafür ein bisschen Geduld – aber es lohnt sich. Zwischendurch ist es ratsam, die Masse immer mal umzurühren. Bei mir hat sich nämlich immer ein Teil abgesetzt,  den die Schneideblätter dann quasi nur platt gedrückt haben. Ist eure Masse cremig, gebt drei Esslöffel Rapsöl dazu. Ihr könnt natürlich auch ein anderes Öl nehmen, ich wollte allerdings eins, dass geschmacksneutral ist. Das Öl hält die MAsse später trotz Schokolade geschmeidig.

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Nun schmelzt eure Schokolade im Wasserbad. Gebt die Butter hinzu, während die Schokolade schmilzt. Die geschmolzene Schokoladen-Butter-Mischung gebt ihr nun zur Cashew-Creme und rührt alles kräftig durch. Damit ist es eigentlich auch schon geschafft. Rührt noch einmal kräftig durch und probiert, ob euch die Creme so schmeckt oder ihr noch etwas Zucker benötigt. Für mich war es auch ohne Zucker super. Die winzig kleinen Nussstückchen, die trotz mehrmaligen Mahlens geblieben sind, sind so gleichmäßig, dass es schon wieder schön aussieht und beim Essen stören sie gar nicht.

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Die Creme ist nicht nur wahnsinnig lecker zum Frühstücksbrötchen, hübsch verpackt ist sie auch eine tolle Geschenkidee.

Guten Appetit

Eure

Haferhexe

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