Plan B-Rhababerkuchen

Plan B-Rhababerkuchen, was mag wohl dahinter stecken? Nun ja, das was der Name schon sagt. Der Kuchen sollte eigentlich eine Rolle werden, aber selbst beim zweiten Versuch wollte sich die Rolle bei mir nicht rollen. Sie wollte einfach nicht! Nun wollte ich noch eine Rolle backen, die kann keine Rolle wird. Auf die Schnelle hatte ich mir einen Plan B überlegt, musste dann allerdings von meinem Plan, nie wieder Pudding aus der Tüte zu kochen, abweichen. Denn nach dem zweiten mal Teig und der Herstellung des Rhababerpuddings hatte ich weder noch genug Eier noch genug Stärke. Ein wahrer Plan B also.

Das Wichtigste: Er hat doch noch ganz vorzüglich geschmeckt und aus dank Notfallplan hatten wir noch einen sehr leckeren Rhababerkuchen. Die Rolle sollte eigentlich mein Beitrag zum aktuellen „Ich backs mir“ werden, nun ja, nun wird es der Plan B-Rhababerkuchen.

Rhababerkuchen

Ihr benötigt

Für den Teig

  • 4 Eier
  • 150 g Zucker
  • 75 g Mehl
  • 75 g Stärke

Für den Belag

  • 1 Pck. Vanillepudding
  • 600 g Rhababer
  • 40 g Stärke
  • 400 ml Milch und etwas mehr
  • 300 g Sahne
  • 1 Pck. Sahnesteif
  • Vanillezucker

Los geht’s

Am besten ihr beginnt mit dem Rhababer. Schneidet ihn in Stücke und kocht ihn mit etwas Wasser weich, ich habe eine kleine Kaffeetasse voll Wasser genommen. Ist der Rhababer weich, verrührt ihr die 40 g Stärke mit etwas Milch und rührt sie unter den Rhababer. Lasst alles noch einmal aufkochen und stellt den Pudding dann beiseite.

Als nächstes kocht ihr den Vanillepudding nach Anleitung. Ich habe jedoch anstatt der angegebenen 500 Mililiter nur 400 genommen. Stellt auch den Pudding beiseite.

Nun stellt ihr den Biskuitboden her. Heizt den Backofen auf 220 Grad vor. Das Rezept ist aus dem gelben GU-Buch „Backen!“. Ihr könnt gerne versuchen, eine Rolle daraus herzustellen. Bei mir hat es wie gesagt, nicht geklappt. Trennt als erstes die Eier. Schlagt die Eiweiße mit einer Prise Salz und 75 Gramm des Zuckers steif (schnittfest) und stellt es kurz beiseite. Schlagt de Eigelbe mit dem restlichen Zucker schaumig, siebt das Mehl zusammen mit der Stärke drauf und hebt es dann vorsichtig zusammen mit dem Eiweiß unter. Streicht den Teig auf euer mit Backapier ausgelegtes Blech und backt den Kuchen für circa acht Minuten. Achtet darauf, dass der Teig nicht zu dunkel wird.

Rhababerkuchen

Ist der Boden ausgekühlt, verteilt den Vanillepudding. Dann verteilt ihr den Rhababerpudding, wenn er noch etwas warm ist, lasst alles danach ordentlich auskühlen. (Ich hatte den Kuchen dann sogar über Nacht im Kühlschrank.) Als letzten Schritt schlagt ihr die Sahne mit dem Sahnesteif und dem Vanillezucker. Bestreicht den Kuchen mit der Sahne. Wie gesagt: Lasst erst alles gut auskühlen und ein wenig fest werden, bevor ihr das macht. Nun stellt den Kuchen wieder kalt, bis ihr ihn serviert.

Rhababerkuchen_5

Auch wenn es anfangs nur Plan B war, so ist er definitv schon gleich beim ersten Mal zu einem der Lieblingskuchen des Ehemannes und mir geworden. Manchmal ist Plan B eben besser als Plan A.

Guten Appetit!

Eure

Haferhexe

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