Nicht schön, aber lecker: Zwiebelkuchen à la Outlander

Der Herbst ist doch ein kulinarischer Höhepunkt. Nach all den leichten Gerichten und Salaten darf es endlich wieder deftig werden, da wir nicht mehr bei jedem Bissen gleich anfangen zu schwitzen. Seitdem es draußen kühler wurde, hatte ich Lust auf einen Zwiebelkuchen. Ich wollte mal ein neues Rezept ausprobieren. Fündig wurde ich bei Theresa.

Ihr Zwiebelkuchen ist von meinem Lieblingsbuch Outlander (Feuer und Stein) inspiriert – genauer gesagt, von dem Charakter Jenny. Jenny ist die Schwester von Jamie, dem Helden des Buches. Eine toughe Frau, mehrfache Mutter, Ehefrau eines behinderten, aber sehr liebevollen Mannes, Ian, und „Herrscherin“ über Haus und Hof eines kleinen bis mittelgroßen Guts in den schottischen Highlands. Jenny gibt Alles für ihre Kinder, ihren Bruder und ihren Mann, dabei kann es manchmal passieren, dass sie genau die Menschen verletzt, die ihr helfen wollen. Aber hey … kochen kann sie, satt werden bei ihr alle.

Erst wollte ich den Zwiebelkuchen gar nicht posten, da er optisch leider nicht so gut geworden ist, wie ich es gehofft hatte. Doch geschmacklich ist er echt mehr als gut, daher teile ich das Rezept mit euch – probiert es aus!

Zwiebelkuchen Outlander

Ihr benötigt:

Für den Teig

240 g Mehl

60 g kalte Butter

1 TL Zucker

1/2 TL Salz

1 Eigelb

ca. 60 ml kaltes Wasser

Für die Füllung

500 g Zwiebeln

etwas Öl etwas Salz

ein paar Scheiben Bacon oder ein paar Würfel Rohschinken

30 g Butter

2 gehäufte EL Mehl

500 ml Milch

2 Eier

etwas Muskatnuss

Los geht’s

Als erstes bereitet ihr den Teig vor, dafür gebt ihr das Mehl in eine Schüssel und schneidet die Butter in kleinen Stücken hinein. Dann vermischt ihr alles grob mit den Fingerspitzen bis es die Konsistenz von feinem Sand hat und fügt dann das Eigelb hinzu. Hebt das Eigelb auf. Nun knetet ihr den Teig und gebt nach und nach das Wasser dazu, bis der Teig gut zusammenklebt ohne dabei zu feucht zu sein. Wickelt den Teig in Folie und stellt ihn für mindestens 30 Minuten kalt.

In der Zwischenzeit könnt ihr den Bacon bzw. den Speck anbraten und beiseite stellen. Dann schält die Zwiebeln, schneidet sie in Streifen und bratet sie zusammen mit dem Öl sowie Salz und Pfeffer glasig.

Nach einer guten halben Stunde rollt ihr den Teig aus, gebt ihn in eine Springform, piekst ihn ein paar Mal mit der Gabel ein und backt ihn blind (das heißt mit Backpapier und getrockneten Hülsenfrüchten oben drauf) 15 Minuten bei 180 Grad Ober-/Unterhitze.

Zwiebelkuchen_Outlander_Vorbereitung

In der Zwischenzeit bereitet ihr die Béchamel-Sauce vor. Dafür zerlasst ihr die Butter in einem Topf und rührt das Mehl unter. Unter ständigem Rühren gebt ihr dann nach und nach die Milch hinzu. Schmeckt sie mit Salz, Pfeffer und der geriebenen Muskatnuss ab. Ist die Sauce etwas abgekühlt, rührt die zwei Eier unter.

Holt den Teig aus dem Ofen. Gebt die Hülsenfrüchte in ein Glas, die könnt ihr nochmal verwenden. Streicht den Teig mit etwas von dem Eiweiß ein, dass ihr noch übrig habt.

Zwiebelkuchen_Outlander_Vorbereitung2

Jetzt legt ihr den Bacon auf den Teig bzw. verteilt den angebratenen Schinken, dann die Zwiebeln und zum Schluss die Béchamel-Sauce. Ihr könnt die Sauce und die Zwiebeln auch mischen. Backt euren Zwiebelkuchen bei 200 Grad für eine gute halbe Stunde. Wenn er  leicht braun wird, ist er gut. Probiert es aus.

Zwiebelkuchen_Outlander3

Guten Appetit!

Eure

Haferhexe

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